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In Good Company – die LDB CompanySpots

Mit dem LDB CompanySpot können sich Autohäuser jetzt mediale Aufmerksamkeit verschaffen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dieser Spruch ist nicht neu. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation erfährt er jedoch eine neue Bedeutung. Denn ein Bild allein macht noch keine Botschaft, die es kurz und knapp zu transportieren gilt. Aus diesem Grund verbindet die LDB Gruppe mit dem neuen LDB CompanySpot nun bewegte Bilder Branchenerfahrung, werthaltige Informationen und Emotionen in einem Medium.

Verfluchte Liebe Deutscher Film

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VERFLUCHTE LIEBE DEUTSCHER FILM

SYNOPSIS Mit dem abendfüllenden Dokumentarfilm VERFLUCHTE LIEBE DEUTSCHER FILM begeben wir uns gemeinsam mit dem Regisseur Dominik Graf auf eine Reise zu den Nachtschattengewächsen der deutschen Filmgeschichte. Die Dokumentation beleuchtet einen vergessenen Teil unserer Filmkultur – Filme, die neben dem offiziellen, seriösen, exportfähigen Output einen ungewohnten Ton anschlagen und einen seltsam anderen Blick auf unser Land, in unsere Seele und unser Unbewusstes werfen. Wie konnte es dazu kommen, dass eine Seite der deutschen Filmtradition so schnell verloren gegeben wurde? Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau, Max Ophüls… VERFLUCHTE LIEBE DEUTSCHER FILM handelt von der Suche nach Heimat: im filmischen, philosophischen, gesellschaftlichen-soziologischen Sinn. Heimat ist das unterliegende Thema, das all die Filme durchdringt, das Verhandeln von Vergangenheit und Gegenwart, das grundlegende menschliche Bedürfnis nach Erdung. Anhand von Filmausschnitten verfolgen wir die Spuren zurück: von den Anfängen in der Stummfilmzeit über die Filme des 3. Reichs, den Heimatfilmen der 50’er Jahre bis zu zeitgenössischen Interpretationen von Heimat. Eine Reise durch die Subkultur des deutschen Films, in der wahre Schätze verborgen liegen. Leidenschaftlich, poetisch und besessen von Entdeckerfreude lässt uns Graf teilhaben an seiner Begeisterung, Faszination und Liebe für diese Filme. Und eröffnet den Zuschauern einen kenntnisreichen Blick in die unterirdischen Mahlströme des deutschen Films – wie ihn nur ein Film-Süchtiger haben kann. Kurz gesagt eine umfassende Dokumentation über einige der fruchtbarsten und gleichzeitig unbekanntesten Filme unseres Landes. VERFLUCHTE LIEBE DEUTSCHER FILM ist die Geschichte einer Liebe, der Liebe zum deutschen Film.  

Gangsta Fiction

Das Making Of zu „Im Angesicht des Verbrechens“

Das 30-minütige › Making of ‹ Gangsta Fiction zeichnet die spannende Entstehung der Serie „Im Angesicht des Verbrechens” nach. In Interviews kommen Cast und Crew sowie verschiedene Redakteure der beteiligten Sender zu Wort und beschreiben den steinigen Weg von der Idee bis zur Fertigstellung des Films.

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Gangsta Fiction dokumentiert die Entwicklung und die verschiedenen Stadien der aufwendigen Serie; von der Vorproduktion und den Proben, über die Auseinandersetzungen vor und hinter den Kulissen während der 115 Drehtage bis zur Postproduktion und der anschließenden Welturaufführung auf der Berlinale 2010. Der Film bietet direkte Einblicke in die komplexen Abläufe und Zusammenhänge einer großen Film- und Fernseharbeit in Deutschland und lässt den Zuschauer aus erster Hand die Ereignisse und Herausforderungen miterleben. Höhen und Tiefen, Stunts und Emotionen, Massenszenen und Action: das › Making Of ‹ zeigt die verschiedenen Facetten der zum Teil unter schwierigsten Bedingungen hergestellten Serie hautnah.

Interviewpartner: Dominik Graf, Rolf Basedow, Andreas Schreitmüller, Wolf-Dietrich Brücker, Frank Tönsmann, Stephanie Heckner, Max Riemelt, Ronald Zehrfeld, Marie Bäumer, Misel Maticevic, Bernd Stegemann, Bülent Sharif, Claus-Jürgen Pfeiffer, Michael Wiesweg und viele andere…

Produktion: Johannes F. Sievert im Auftrag vom WDR, BR & ARTE
Regie: Johannes F. Sievert

Im Angesicht des Verbrechens – Fernseharbeit am Beispiel einer Serie

Anhand der zehnteiligen Krimiserie „Im Angesicht des Verbrechens“ werden in ausführlichen Gesprächen mit dem Regisseur Dominik Graf und seinen engsten Mitarbeitern die unterschiedlichen Schritte und Stadien eines Films vorgestellt.

Ein Werkstattbericht, bei dem es um die Kunst, das Handwerk und den Prozeß des Filmemachens geht, ein ›Hands-on Manual‹, das Regisseuren, Schauspielern und allen Filminteressierten einen Blick auf Dominik Grafs Arbeitsweise erlaubt.

Das Buch enthält Interviews mit Dominik Graf und den an der Serie beteiligten Mitarbeitern: dem Drehbuchautor Rolf Basedow, den Redakteuren Wolf-Dietrich Brücker, Frank Tönsmann (WDR) und Andreas Schreitmüller (ARTE), der Producerin Kathrin Bullemer, dem Kameramann Michael Wiesweg, dem Szenenbildner Claus-Jürgen Pfeiffer, der Cutterin Claudia Wolscht, den Musikern Sven Rossenbach und Florian Van Volxem sowie Statements der Schauspieler Max Riemelt, Ronald Zehrfeld, Marie Bäumer, Mišel Maticˇevicˇ, Bernd Stegemann, Alina Levshin, Katja Nesytowa und Bülent Sharif und einen Beitrag von Peter Körte.

Ergänzt wird der Band u. a. durch eine Filmographie und ein Glossar mit den wichtigsten filmtechnischen Fachbegriffen. Erscheint in Zusammenarbeit mit ARTE Deutschland TV GmbH

Dominik Graf · Johannes F. Sievert

Im Angesicht des Verbrechens

Fernseharbeit am Beispiel einer Serie

392 Seiten / Abb. 75 / Fadenheftung / Broschur / 2010
ISBN 978-3-89581-221-7

29,90 €

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Reinlesen mit Libreka

Sinan G.

Das Ruhrgebiet steht, vertreten durch die Stadt Essen, als Kulturhauptstadt Europas 2010 im europäischen Fokus. Die ZDF-Redaktion Das kleine Fernsehspiel nahm dies zum Anlass, mit einem Film der Frage nachzugehen, was den besonderen Charakter des Ruhrgebiets ausmacht.

Sieben talentierte NachwuchsregisseurInnen der Kunsthochschule für Medien Köln und der ifs internationale filmschule Köln werfen einen persönlichen Blick auf diese Region. Manchen von ihnen ist sie seit ihrer Kindheit sehr vertraut, anderen eher neu. Sie gehen der Frage nach, wofür das Ruhrgebiet heute steht, wo es seine Identität findet – eine Region, die so lange von der Industrie geprägt war und heute nach einem neuen Gesicht sucht.Sie erheben nicht den Anspruch, ein abschließendes Bild des Ruhrgebiets zu geben, stehen vielmehr stellvertretend für 53 Städte und Gemeinden, 5,3 Millionen Menschen, 4.435 Quadratkilometer, unzählige Klischees und kulturelle Vielseitigkeit. Entstanden ist ein Film, der durch eine innovative Verknüpfung der einzelnen Filmbeiträge ein umfassendes, unterhaltsames und gleichzeitig nachdenkliches Bild des Ruhrgebiets zeichnet. Johannes F. Sievert drehte für das ZDF die Episode SINAN G.

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Statement von Johannes F. Sievert zu Sinan G.

Ruhrgebiet: Das war für mich immer nah der Heimat.

Groß geworden im ostwestfälischen Bielefeld, Dortmund eine Stunde entfernt. Dann nach Abitur und Zivildienst das Studium an der Ruhr-Universität Bochum, die erste eigene Wohnung: Ückendorfer Strasse in Wattenscheid. In unmittelbarer Nähe die Schachtanlage 1/2 der Zeche Holland – die einzige erhaltene Schachtanlage im Ruhrgebiet mit einem Zwillingsmalakowturm.

Mythenreich empfängt einen das Ruhrgebiet, wohlig findet man die gängigen Klischees bestätigt: harte Arbeit, ehrliche Leute, Solidarität, Kohle, Stahl, Schmelztiegel der Nationalitäten, Fußball, Pommes-Buden-Deutsch, Schimanski und der Kohlepfennig …

Der Wandel, speziell der Strukturwandel, bestimmte schon früh das Bild des Ruhrgebiets im Nachkriegsdeutschland. Die Gründung der Ruhr-Universität, ein Jahr nach der Neuansiedlung des Opel Werks (1960) setzte ein Zeichen: weg vom reinen Arbeiterstatus, hin zu einer akademischen Ausbildung. Was auch gelang: Die Bildungsreserven vor Ort konnten mobilisiert werden und boten auch denjenigen einen Studienplatz, deren Eltern keine Unterbringung fern der Heimat finanzieren konnten, so dass fast neunzig Prozent aller Studierenden aus einem 50-Kilometer-Umkreis kommen.

An der RUB habe ich eine geistige Heimat gefunden, die sich natürlich auch aus meiner filmischen und pop-kulturellen Sozialisation nährte: wie viel verlockender klang Extrabreits „Komm nach Hagen, werde Popstar, mach dein Glück!“ als all die Versprechen heutiger Casting-Shows. Wie viel mehr Freiheit und ungestillte Sehnsucht lag in den filmischen Charakteren, die Westernhagen oder George spielten – um nur zwei zu erwähnen – oder die die Filme von Adolf Winkelmann bevölkerten.

Die Figur Schimanski ist so, wie er war, nur im Ruhrgebiet möglich gewesen.

Wo sonst hätte ein Tatort mit dem Satz: „Kein Schwanz ist so hart wie das Leben“ beginnen können, zudem man Georges nacktes Hinterteil vor einem noch dunklen, dem Morgen entgegen dämmernden Duisburg sah.

Stehaufmännchen wie Theo – „Aufforderung zum Tanz“ / „Theo gegen den Rest der Welt“ – nebst Kumpanen wie dem großartigen Guido Gagliardi – boten einen anderen Traum vom Glück als das vormalige bundesdeutsche Kino/Fernsehen.

Hier wurden Geschichten von Außenseitern und ihrer Suche nach dem Glück erzählt: mit geradezu amerikanischer Lakonie und trotzdem ganz eigenständig und unverkennbar deutsch.