Johannes Sievert

wurde in Bielefeld geboren und arbeitet seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Fiktion, Dokumentarfilm und seriellen Erzählformen.

Nach einem Studium der Film- und Fernsehwissenschaft, Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft wandte er sich bewusst der kreativ-praktischen Seite des Filmemachens zu und sammelte umfassende Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Filmproduktion – unter anderem als Regieassistenz, Aufnahmeleitung und in der Ausstattung bei Kinoproduktionen von Max Färberböck, Robert Schwentke und Peter Bogdanovich. Anschließend vertiefte er als Regie-Stipendiat an der internationalen filmschule köln sein fundiertes, praxisnahes Verständnis von Inszenierung und visuellem Erzählen.

Seine Dokumentarfilme Verfluchte Liebe deutscher Film und Offene Wunde deutscher Film wurden auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals gezeigt, darunter die Berlinale sowie Festivals in Locarno, Shanghai, Helsinki und New York. Verfluchte Liebe deutscher Film war für den Regiepreis Metropolis in der Kategorie „Beste Dokumentarfilm-Regie“ nominiert.

Sein fiktionales Kinodebüt gab Johannes Sievert mit dem Spielfilm Rewind, der auf dem Internationalen Hofer Filmtagen uraufgeführt wurde. Zu seinen jüngeren Arbeiten zählt unter anderem die dokumentarische Serie SK8 Evolution. Parallel entwickelt er kontinuierlich neue Projekte für Kino, Fernsehen und serielle Formate.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Johannes Sievert seit vielen Jahren in der Lehre aktiv und lehrt seit 2021 als Professor für Regie und Produktion an der Macromedia University. Er arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent für Kino, Fernsehen und serielle Erzählformate.

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